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  • AKM Wundmanagement

Wie lässt sich mit außerklinischem Wundmanagement die Lebensqualität nachhaltig steigern?

In Deutschland dauert es im Durchschnitt 3,5 Jahre bis Betroffene mit chronische Wunden fachgerecht behandelt werden. Fest steht: Je früher die Diagnose vorliegt und eine individuelle Therapie eingeleitet wird, desto besser sind die Heilungschancen. Diese basiert auf einem Zusammenspiel von ärztlichem Personal, Fachkräften für Wundmanagement, Pflegenden und Betroffenen. Auch weitere Einrichtungen wie Sanitätshäuser, Orthopädietechnik, Physiotherapie und medizinische Fußpflege können miteinbezogen werden.


Wundmanagement


Das sogenannte Wundmanagement umfasst die Versorgung und Dokumentation von chronischen Wunden durch speziell ausgebildete Pflegekräfte. Es ist ein wichtiges Aufgabengebiet innerhalb der Krankenpflege. Ein außerklinisches Wundmanagement kann dabei genauso gut sein wie das in einem Krankenhaus oder Pflegeheim.

Die Behandlung von chronischen Wunden ist überaus zeitintensiv. Wundverbände müssen zumeist über einen längeren Zeitraum innerhalb von kurven Intervallen (24, 48 oder 72 h) gewechselt werden. Die vielen Arztbesuche werden von den Betroffenen nicht selten als belastend empfunden, sodass die Versorgung im häuslichen Umfeld viele Vorteile bietet. Die Anfahrtswege fallen weg, und die vertraute Umgebung wirkt sich ebenfalls positiv auf das Wohlbefinden aus.


Ein fachgerecht durchgeführtes außerklinisches Wundmanagement kann die Wundheilung beschleunigen und beugt Komplikationen wie Infektionen oder wiederkehrende Wunden vor. Ziel ist es, die Schmerzen der Betroffenen zu reduzieren und ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.


Kostenübernahme durch die Krankenkasse


Unter der Voraussetzung, dass eine ärztlichen Fachperson die Therapie von chronischen Wunden als medizinisch notwendig einschätzt, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die ärztliche, fachärztliche und ggf. stationäre Behandlung. Dies gilt auch für den Verbandswechsel, der durch einen ambulanten Pflegedienst zu Hause vorgenommen wird und in der Regel auch für die dafür notwendigen Verband- und Hilfsmittel. Es sind jedoch nicht alle vorhandenen Leistungen und Produkte erstattungsfähig bzw. bedürfen einer vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse. Hierzu sollten sich Betroffene oder Angehörige vorab informieren.


Gut zu wissen:


Betroffene mit anerkanntem Pflegegrad haben Anspruch auf Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 40 Euro monatlich. Voraussetzung dafür ist, dass die Pflege zuhause stattfindet. Dies umfasst z.B. medizinische Desinfektionsmittel, Unterlagen oder Einmalhandschuhe.


Wie werden chronische Wunden genau behandelt? Hier erfahren Sie mehr.






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